Dienstag, 25. Juni 2013

Projekt Kenia



Die Organisation meines Wahlpflichtpraktikums in Kenia kann man sich so ähnlich vorstellen wie die Organisation eines Grossanlasses wie zum Beispiel ein Konzert. So hat unsere Planung über mehrere Monate angedauert.

Ach ja, für diejenigen, die es noch nicht wissen: Ich werde zusammen mit Nadja aus meiner Klasse nach Kenia reisen. Wir werden dort am gleichen Ort wohnen, am gleichen Ort arbeiten und nach dem Praktikum gemeinsam Ferien machen.  Nadja macht ihr Praktikum auf der Notfallstation und ich auf einer Kinderabteilung im Mbagathi District Hospital in Nairobi. Insgesamt sind wir sechs Wochen im Praktikum und dann zwei Wochen auf Safari und an der Küste am Baden, sodass wir anfangs September (pünktlich für den Unihockey-Saisonstart) wieder da sind (und natürlich auch für den Studiumsbeginn des 3. und letzten Jahres. Juhuuu!).

Zurück zur Vorbereitung:
Natürlich muss man für ein öffentliches Konzert eine Durchführungsbewilligung haben (in unserem Fall Visum, Bestätigung des Nursing Council in Kenia, Bestätigung des Mbagathi District Hospital und Bestätigung der Schule) und das Budget muss gut geplant sein (unsererseits einige Bankbesuche mit Geldwechsel, Aufladen von Travelcash-Karten und Vollmachtsübertragungen).
Für die Zuschauer müssen Transportmöglichkeiten (bei uns Flug & Safari-Transport an die Küste) und Übernachtungsmöglichkeiten (Host-Family, Hotels und Schlafsack) vorhanden sein. Nicht zu vergessen sind Sanitäter für den Notfall (Postexpositionsprophylaxe-Set und tonnenweise Notfall- und Reservemedikamente in unserem Fall) und andere Sicherheitsmassnahmen (Impfungen, Arztbesuche, Handschuhe und Mundschutz im Gepäck, Wasserdesinfizierungstabletten, Moskitonetz und Moskitospray).  Während des Konzerts muss der Strom funktionieren (Multiadapter für alle möglichen Steckdosen) und Licht vorhanden sein (Taschenlampe). Vor dem Konzert müssen noch benötigte Materialien eingekauft werden (Nadja und ich machten einen Grosseinkauf in Bern und konnten die Taschen kaum noch schleppen). Die Mitarbeiter und Helfer am Konzert sind meist durch spezielle und einheitliche Kleidung zu erkennen (die Inotex hat uns Berufskleider zur Verfügung gestellt. Besten Dank!).   
Zu empfehlen ist ebenfalls das Abschliessen von Versicherungen, um in verschiedensten Fällen Unterstützung zu erhalten (dies bedeutet für uns Reiseversicherung, Reisegepäckversicherung und, weil wir dort arbeiten, eine Berufshaftpflichtversicherung).
Der Event muss natürlich auch publiziert werden, was ich nun mit diesem Blog versuche zu machen (natürlich nur im kleinen Rahmen und für InteressierteJ) Nicht zuletzt werden an vielen Konzerten Giveaways verteilt, womit wir natürlich unsere Koffer auch füllen werden(z.B. Schoggi oder Spielzeug..Danke den Sponsoren!)

Zudem gehören auch unzählige Abklärungen und Telefonate dazu wie beispielsweise mit dem Reisebüro, unserer Host-Family, Haus- und Tropenarzt, der Kenianischen Botschaft in Genf oder der International Koordinierenden unserer Schule. Ebenfalls haben wir bereits ein paar Kontakte zu Leuten geknüpft, die in Kenia leben. Wie ihr seht hatten wir in den letzten Wochen einiges zu tun und die Vorbereitung ist nun in der Endphase. Weitere News gibt’s vor dem Abflug am 5. Juli.

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