Am Montag erfuhren Nadja und ich, dass wir ohne Visum
abfliegen müssen. Bereits einen Monat vor der Reise hatten wir das Formular
bereit und den ersten Kontakt zur Kenianischen Botschaft in Genf aufgenommen.
Nach mehreren Telefonaten seither, zur Übung gleich in Englisch, erklärte uns
die zuständige Person der Botschaft letzten Montag, dass sie unseren Pass
bräuchte (was laut Formular nur für Aufenthalte über 90d nötig sei!) und sie
unsere Anträge sowieso nicht mehr finde. Leider fliegen wir aber morgen um 9.25
Uhr ab und müssen daher schon um 5.00 Uhr das Haus verlassen.
Das heisst, hätten wir unseren Pass eingeschickt, wäre nicht einmal sicher gewesen, dass wir ihn morgen wirklich dabei hätten. Nach dieser Aufregung haben wir uns entschlossen das Visum am Flughafen in Nairobi einzuholen.
Das heisst, hätten wir unseren Pass eingeschickt, wäre nicht einmal sicher gewesen, dass wir ihn morgen wirklich dabei hätten. Nach dieser Aufregung haben wir uns entschlossen das Visum am Flughafen in Nairobi einzuholen.
Die ganze Woche habe ich nun mit Vorbereiten und Packen
verbracht. Doch wie ihr seht, ist das Gepäck bereit und auch bereits ins Auto
verladen. Die Packerei war auch sehr nervenaufreibend, da mein eines
Gepäckstück viel zu schwer war, das andere aber keinen Platz mehr für weiteres
Material hatte. Nach mehrmaligem hin- und her-„tischen“ kam ich dann doch noch
zum Ziel. Zum Gepäck muss ich noch sagen, dass ich viele Kleider, 4 kg nicht
mehr gebrauchte Brillen, Spielzeug und natürlich Schweizer Schokolade dabei
habe. Nicht zu vergessen sind Desinfektionsmittel, Berufskleider, Handschuhe
und Mundschutz zum Arbeiten und natürlich die vielen Medikamente zur Prophylaxe
oder in Reserve. Es sieht nach unglaublich viel aus, aber der Anteil meiner
Kleider und Utensilien macht nur einen kleinen Teil des ganzen Gepäcks aus.
Am letzten
Abend zuhause erfolgte nun noch ein richtiger Abschiedsmarathon mit
Telefonaten, Besuchen und via Mail oder SMS.
Allen, die ich nicht mehr gesehen oder die ich nicht mehr gesprochen habe, wünsche ich eine wunderschönen und warmen Sommer. Der nächste Blogeintrag stammt dann schon aus Kenia.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen