Nadja hat mit ihrem Namen hier einige Probleme. Dies ist bei mir nicht der Fall und manchmal haben sie sogar gesagt: "Ah, das ist ja ein kenianischer Name.".
Ich zitiere aus dem Englischen:
Ismail (oder wie man es schreibt) zu Nadja:"Wie heisst du?"
Nadja: "Nadja."
Ismail: "Nein, wie du heisst, meine ich?!"
Nadja: "Nadja."
Ismail: "Nein, wie rufen Sie dich?"
Nadja: "Nadja."
Ismail: "Ah, Nadja. Wie der Toyota Nadia!!! Hahaha!
Natürlich haben wir nicht geglaubt, dass es dieses Auto wirklich gibt. Aber, hier der Beweis:
Etwas anderes, das uns immer wieder zum Lachen bringt sind unsere Haare. Tatsächlich sind sie so lang, dass wir sie nach dem Toilettengang gleich zur Reinigung benötigen könnten. Das bedeutet aber, dass wir immer wieder irgendwo hängen bleiben. Zum Beispiel wollte ich ins Bett steigen und klemmte dabei meine Haare zwischen Knie und Matratze ein oder ein anderes Mal wollte ich meine Handtasche schliessen, dies war aber nicht mehr möglich, da bereits ein halbe Tonne Haare eingeklemmt waren. Zu Nadjas Haaren ist zu sagen, dass sie oft am Sitz von einem Matatu hängen bleiben.
Unsere erste Matatufahrt war auch etwas speziell. Am ersten Morgen begleitete uns Eli zur Arbeit und als wir in das Matatu einstiegen, trauten wir unseren Ohren nicht. Die Musik dröhnte aus den Boxen und der Bass versprängte fast unser Gehör. Nadja und ich warfen uns einen fragenden Blick zu, aber wach für die Arbeit waren wir nach dieser Fahrt jedenfalls! Zum Glück stellte sich in den folgenden Tagen heraus, dass dies nicht der Normalfall war und die Lautstärke in den meisten Matatus etwas angenehmer ist.
Über die Matatufahrten werden wir euch ein anderes Mal noch berichten. Wir möchten dazu gerne ein kleines Video in einem Matatu aufnehmen, damit ihr auch einmal das Feeling für eine Matatufahrt habt.
Zum Schluss noch etwas Aktuelles vom heutigen Tag. Die grosse Velotour am Samstag im Sand hat mir noch nicht gereicht und so habe ich das Wohnzimmer heute für eine Stunde in ein Fitnesscenter umgewandelt. Als wir heute im Shoppingcenter waren, haben wir je ein Springseil gekauft. Sportbekleidung habe ich selbstverständlich mitgenommen. Dann benötigte ich nur noch gute Musik und einige kreative Einfälle, damit ich Ausdauer fürs Unihockey, Beweglichkeit fürs Pole und Kraft für beides trainieren konnte.
Hier der Beweis für meine Unihockeyladies: Auch ich mache mein eigenes Sommertraining.

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